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wild&weiblich hat jetzt einen eigenen Biercocktail!

Als Gastgeschenk erhielten die wild&weiblich-Unternehmerinnen je eine 0,75 Liter Flasche wild&weiblich-Damen Helles. Darüber freuten sich die Vereinsvorsitzende Roswitha Prasser (4.v.r.) mit Bernhard Fuchs (5.v.r) und Klaus Brämer vor dem KANZEL BRÄU in Mauth. (Foto: Stefan Dorner)

Gelungene Überraschung für die Unternehmerinnen bei der Besichtigung der Privatbrauerei KANZEL BRÄU in Mauth – Nach der Premierenverkostung ist der Cocktail exklusiv im Gasthaus-Hotel FUCHS erhältlich

FRG/REG/PA/DEG (oi). Bier ist in und längst auch in der Damenwelt angekommen. Ein guter Grund für die Mitglieder des Unternehmerinnenvereins „wild&weiblich“, einen Blick hinter die Kulissen der jungen Privatbrauerei KANZEL BRÄU in Mauth zu werfen. Highlight war die Kreation eines eigenen wild&weiblich-Biercocktails, der auch künftig auf der Getränkekarte des Gasthaus-Hotel FUCHS stehen wird.

Bernhard Fuchs, Klaus Brämer und Stephan Ahrens freuten sich auf die vielen Unternehmerinnen, die zur abendlichen Brauhausführung gekommen waren. Dabei ging es diesen nicht nur um Kostproben der mittlerweile vier Biersorten, sondern um die Entstehungsgeschichte, die Motivation und die wirtschaftlichen Aspekte hinter dem jungen Unternehmen, „das schon immer ein großer Traum von mir war“, gesteht Inhaber und Apotheker Bernhard Fuchs. Seine Leidenschaft hatte Zeit, in der Pandemie zu reifen und im Jahr 2020 realisiert zu werden. Durch die tatkräftige Unterstützung seiner Familie und seines Freundes, der diplomierte Braumeister Klaus Brämer, wagte er sich an sein Herzensprojekt und das mit hohen Zielvorgaben. „Es musste beste Bioqualität sein und von Anfang gelingen“, erklärt Fuchs und ergänzt: „Bierbrauen ist ein Handwerk. Uns war wichtig, keine standardisierten Zutaten zu verwenden. Lange suchten wir nach geeigneten Partnern. Mein Freund Klaus, der bereits viele Jahre für Paulaner in China den Vertrieb ankurbelte, war mein vertrauter Ratgeber von der ersten Stunde an.“ Sein Wissen und seine Kontakte waren der solide Grundstein, auf dem wir Schritt für Schritt unserem Traum näherkamen. Der Anspruch, dass alles von Anfang professionell sein musste und es keine zweite Chance gab, motivierte das kleine Team: So wurde gleich hinter dem, in Familienbesitz stehenden und 2017 umgebauten Gasthaus Fuchs in Mauth, ein Gebäude gebaut und darin eine neue Bierbrauanlage installiert, mit allem was dazu gehört. „Ich war unendlich aufgeregt, als wir unser erstes Helles probieren konnten“, erinnert sich Fuchs und gesteht: „Viel geändert hat sich daran bis heute nichts. Es ist immer ein besonderes Erlebnis den ersten Schluck eines neuen Suds zu probieren. Am Anfang wurde das Bier in Fässern abgefüllt. Nach dem Hellen, folgte ein Dunkel, dann ein Pils und jüngst ein Weißbier. Alle Sorten gibt es mittlerweile auch in 0,75 Liter Flaschen mit Schnappverschluss „und immer per Hand abgefüllt“, erklärt Brauer Stephan Arens. „Das neue Viererpack findet super guten Absatz“, fügt Marketingleiter Stefan Dorner hinzu. Der besondere Service: „Unsere Flaschen sind auch bei Firmen oder zu besonderen Anlässen beliebt, da wir die Flaschen auch in Kleinstauflagen mit individuellen Etiketten bekleben können und so die Biersorten auch einzigartige Geschenke sind.“

Obwohl die Nachfrage merklich steigt, denkt Fuchs nicht ans Vergrößern. Maximal 350 Hektoliter pro Jahr, dann sind unsere Kapazitäten erschöpft“, verrät der Privatbrauer und fügt hinzu: Wir haben nicht das große Geschäft im Auge, sondern die Leidenschaft ist Trumpf bei all unserem Wirken. Der Spaß und die Spannung wie am ersten Tag ist uns wichtig.“

Wie kam es zum Namen KANZEL BRÄU? Der leite sich ganz einfach von der Großen Kanzel ab, ein Berg unweit der Brauerei auf 1011 Meter gelegen und ein beliebtes Wanderziel. Und weil zu der Kanzel die Wegbeschilderung ein Eisvogel ziert, wurde dieser Name auch dem Pils gegeben. Die „Rotfuchs Weiße“ ist in Anlehnung an den Familiennamen Fuchs entstanden und bildet die perfekte Verbindung zwischen Wirtshaus und Hausbrauerei. Nachdem Karl Brämer den Unternehmerinnen im Sudhaus sehr detailliert den Werdegang des Bierbrauens erklärte, ging es zum gemütlichen Teil ins Gasthaus Fuchs. Dort stand noch die wichtige Premierenverkostung des extra für den Verein kreierten „wild&weiblich-Biercocktails im Mittelpunkt. Der Cocktail wurde in einem kleinen Weißbierglas serviert, der süffige Inhalt leuchtend in den Vereinsfarben rot/orange, getoppt mit einer kleinen Schaumkrone und am Glasrand dekoriert mit Physalis und Limette. Die farbenfrohe Optik versprach Genuss, den der Gaumen bereits beim ersten Schluck nur bestätigen konnte. Die einstimmige Bewertung der Unternehmerinnen: „Spitze!“ In Zukunft wird der wild&weiblich-Biercocktail auf der Getränkekarte des Gasthauses FUCHS zu finden sein und dürfte nicht nur die Gaumen der Damenwelt entzücken.

Als Erinnerung für die Unternehmerinnen gab‘s eine 0,75 Liter Flasche „wild&weiblich-Damen Helles“ mit eigens gedrucktem Etikett und von den Brauleuten noch ein Kompliment mit auf den Heimweg: „Wir hatten bei einer Brauereiführung noch nie so viele interessierte Fragen wie aus dieser Unternehmerinnenrunde.“

Die Vereinsvorsitzende Roswitha Prasser bedankte sich für die aufschlussreiche Betriebsführung und die detaillierte Auskunft zu allen Fragen im Namen aller Teilnehmerinnen mit einer großen Hopfenstaude und einem Bierschnaps einer regionalen Kellerei.

 

 


 

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